Autoren-Fanpage leicht gemacht? Der Fanpage-Designer von DataBecker

Im Rahmen eines Softwaretests hatte ich Gelegenheit, den Fanpage-Designer von DataBecker auszuprobieren. Er soll auch Laien ermöglichen, die eigene Fanpage mit Features auszustatten, für die man eigentlich einen Facebook-Entwickler-Account bräuchte. Das umgeht DataBecker, indem man den eigenen Account quasi leihweise dafür hergibt. Um die nötigen Elemente im Internet speichern zu können, braucht man allerdings zusätzlich eigenen Webspace, der PHP5 unterstützen muss (die billigsten Pakete etwa von Strato unterstützen PHP nicht).

Das Programm selbst hält sich nicht an gängige Bedienstandards, sondern ist mit einer ganz eigenen, nicht sehr professionell wirkenden Oberfläche ausgestattet. Zunächst muss man Webspace und Facebook-Fanpage in dem Programm konfigurieren, danach darf man dann mehrere Unterseiten im WYSIWYG-Verfahren entwerfen. Es lassen sich interaktive Elemente wie etwa Maps, Flickr- und Picasa-Diashows, YouTube-Videos, RSS-Feeds und Twitterstreams einbinden, dazu noch Facebook-typische Elemente wie Gefällt-mir- und Weiterempfehlungs-Buttons sowie Feedback-Formulare. Dabei wird zwischen einer Seite für Nicht-Fans und Seiten für Fans unterschieden.

Im Test zeigte sich der ein oder andere Bug. Zunächst wollte das Programm die Entwürfe nicht hochladen. Dann kam es zu Problemen, weil meine Test- und Spielseite meine zweite Facebook-Page neben Mattings Warentest war. Die Probleme konnten jeweils recht schnell vom Support gelöst werden, in meinem Fall telefonisch und per E-Mail. Dass RSS- und Twitter-Einbindung nicht funktionierten, dafür fand sich allerdings keine Erklärung.

Wirklich lohnend dürfte das Programm allerdings nur für große Fanpages sein - oder für Unternehmen, die mit ihrer Seite Geld verdienen wollen und können. Denn es kostet satte 199 Euro - für das erste Jahr. In jedem folgenden Jahr fallen erneut 144 Euro an, wenn man nicht drei Monate vor Ablauf kündigt. Jede zusätzliche Fanpage kostet 72 Euro pro Jahr.

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