Typische Verkaufsmuster von eBooks - eine Kurzanalyse in Frage-Antwort-Form

Mark Coker, der Gründer und Betreiber des Self-Publishing-Dienstleisters Smashwords, hat in einem Blogbeitrag und einer begleitenden Slideshare-Präsentation ein paar interessante Zahlen aus dem riesigen Datenbestand seiner Firma extrahiert. Daraus ein paar interessante Einblicke:

Frage: Verbessern häufige Preisänderungen den Verkauf eines eBooks?
Antwort: Nein, jedenfalls statistisch nicht signifikant

Frage: Wie verändern sich eBook-Verkäufe mit der Zeit?
Antwort: Sie wachsen - wie der eBook-Markt, und zwar über Jahre kontinuierlich. Aber: nur eine ständige Präsenz des Autors garantiert, dass auch (seltenere) Ausschläge nach oben möglich sind

Frage: Bevorzugen Leser umfangreichere Bücher?
Antwort: Im Mittel ja. 60 Prozent der Top20-Bestseller haben mehr als 100.000 Wörter. Aber: in den Genres “Romantik” und “Erotik” bevorzugen Leser kürzere Bücher.

Frage: Welcher Preis verkauft am besten?
Antwort 1: Kostenlos. “Free” bringt 100 x mehr Downloads als jeder andere Preis und ist ein hervorragendes Mittel, größere Backlists populär zu machen.
Antwort 2: Am schlechtesten laufen Preise zwischen 1,00 und 1,99 Dollar. 2,99 Dollar verkauft besser als 99 Cent. Preise über 10 Dollar werden kaum akzeptiert.

Frage: Was sind die häufigsten Preise unter Self Publishern?
Antwort: 0,99 Dollar, knapp gefolgt von 2,99 Dollar. 3,99 $ und 4,99 $ sind zusammen so populär wie 2,99 $.

Frage: Womit verdienen Self Publisher am besten?
Antwort: Mit Preisen zwischen 2,99 $ und 5,99 $.

Frage: Wieviele eBooks verkaufen sich gut?
Antwort: Recht wenige. Romantik-Bücher verkaufen sich doppelt so gut wie der Durchschnitt. Erotik-Bücher liegen nur sehr leicht über dem Durchschnitt.

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